Sehhilfen/Low Vision

Wenn die Brille nicht reicht

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und die Voraussetzung für ein aktives Leben. Wer nicht gut sieht, ist in vielerlei Hinsicht eingeschränkt:
Besser sehen heißt besser leben…

Als vergrößernde Sehhilfen bezeichnet man alle optischen und elektronischen Hilfsmittel, die den Verlust der Sehschärfe durch die Vergrößerung der Netzhautbilder kompensiert. Vergrößernde Sehhilfen verbessern die Lebensqualität von Sehbehinderten, sodass Sie die täglichen Herausforderungen des Alltags leichter und ohne fremde Hilfe bewältigen können.

Ihr Auge - Bemerkenswerte Fakten

6

Muskeln sorgen für die Beweglichkeit des Auges

70

Prozent

der Sinneszellen befinden sich in der Augennetzhaut

1000000

Nervenfasern hat der Sehnerv

107000000

Zellen enthält jedes Auge

20

Lidschläge macht das Auge in jeder Minute

256

Identifikationsmerkmale bietet die Iris - der Fingerabdruck nur 40

Für jede Aufgabe die richtige Sehhilfe

Das umfassende Sortiment bei HahnOptik bietet Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen aus diesem Grund eine große Auswahl an vergrößernden Sehhilfen, die für die unterschiedlichen Sehaufgaben optimiert sind.

Lassen Sie sich daher ausführlich bei uns beraten, um die beste Lösung für Ihre Anforderungen und Bedürfnisse zu finden.

Wussten Sie schon…

… dass unsichtbares, ultraviolettes Licht bis 380nm der Netzhaut besonders schaden kann.
Dies gilt auch für sichtbares, kurzwelliges und energiereiches Licht im Blaubereich von 380nm bis ca. 490nm. Darüber hinaus kann es zu unangenehmen Blendungen, Lichtempfindlichkeit und irreversibler Schäden führen.
wellnessPROTECT beugt dieser Gefahr vor und sorgt für 100% UV-Schutz und bis zu 99% Blauabsorption.

Elektronische Sehhilfen

Wenn die Brille allein nicht mehr ausreicht, bieten Ihnen elektronische Sehhilfen durchdachte Lösungen, um Ihren gewohnte Sehkomfort zu wahren.

Neben einer brillanten Bilddarstellung vereinen die Geräte geringes Gewicht, ergonomisches Design und hohe Funktionalität für eine intuitive Bedienung.

visolux DIGITAL HD

Lesekomfort auf ganzer Linie

Mit 2- bis 22-facher Vergrößerung und reflexionsfreiem 7-Zoll-Display steht visolux DIGITAL für besten Komfort. Sie erfasst eine ganze Zeitungsspalte, ohne dass sie seitlich verschoben werden muss, und bietet - an den Fernseher angeschlossen - die Funktionalität eines Bildschirmlesegerätes.

Displaygröße und Eigenschaften

Das 7-Zoll-Display sorgt für eine gestochen scharfe Abbildung in HD-Qualität und hohem Kontrast.

Für eine verbesserte Zeilenführung können bei Bedarf Leselinie oder Lesezeile eingeblendet werden.

Speicherfunktion

Auf einer bereits eingesetzten SD-Karte lassen sich Livebilder speichern und per USB-Anschluss auf den Computer übertragen.

Bildschirmlesefunktion

Dank des HDMI-Ausgangs kann das Gerät einfach an einen Fernseher angeschlossen und als Bildschirmlesegerät genutzt werden.

 

Bei hoher Vergrößerung verbessert sich die Orientierung, da nur der Bildausschnitt entlang der Zeile verschoben wird - ohne das Gerät selbst zu bewegen.

Eine Abschaltautomatik schaltet das Gerät nach ca. 3 Minuten ohne Bedienung ab und sorgt so für einen geringen Energieverbrauch.

smartlux DIGITAL

Die elegante Lupe für brillantes Sehen

Die elektronische Lupe sorgt mit ihrem reflexionsfreien 5-Zoll-Display für beste Abbildung. Sie ist dank verstellbarem Fuß handgehalten, aufgesetzt oder in Schreibstellung nutzbar.

Displaygröße und Eigenschaften

Das farbechte 5-Zoll-Display sorgt für eine brillante Bildwiedergabe mit hoher Tiefenschärfe und extra großem Sehfeld.

Speicherfunktion

Eine Freeze- und Speicherfunktion ermöglicht das vorübergehende Einfrieren von Bildern. Bei Bedarf können darüber hinaus bis zu 20 Bilder dauerhaft auf dem Gerät gespeichert werden.

 

Eine Abschaltautomatik schaltet das Gerät nach ca. 3 Minuten ohne Bedienung ab und sorgt so für einen geringen Energieverbrauch.

Wussten Sie schon…

mobilux ist ebenfalls als analoge Taschenleuchtlupe mobilux LED erhältlich.

Verschiedene Modelle in 3- bis 12,5-facher Vergrößerung bieten Ihnen beste Abbildungsqualität.

Neben visolux DIGITAL HD bietet Ihnen auch die analoge Standleuchtlupe visolux+ besten Betrachtungskomfort - unter anderem dank 3-facher Vergrößerung und heller blendfreier Beleuchtung.

Die häufigsten Augenerkrankungen

Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD)

Die steigende Lebenserwartung birgt die Gefahr, dass viele Menschen im besten Rentenalter ihr Augenlicht verlieren, weil sie glauben, es sei mit der Anschaffung einer neuen Brille getan, wenn ihr Sehvermögen nachlässt. Aber oft sind die Veränderungen, die beim Lesen auffallen, nicht darauf zurückzuführen, dass die Brille „nicht mehr stimmt“, sondern auf eine Netzhautkrankheit, die Altersabhängige Makuladegeneration oder „Altersblindheit“. Noch sind nicht alle Ursachen erforscht. In jedem Fall aber hat die Krankheit damit zu tun, dass mit zunehmendem Alter Regenerationsfunktionen nachlassen, wie etwa die Fähigkeit, Abbauprodukte des Stoffwechsels in den Zellen zu entsorgen. So sammeln sie sich unter der Netzhaut – vor allem in ihrer Mitte. Hier liegt die Stelle des schärfsten Sehens, die Makula. Das erklärt, warum sich die ersten Anzeichen einer AMD meist beim Lesen zeigen: Die Buchstaben, die man direkt anschaut, erscheinen verschwommen.

Die AMD tritt in zwei ganz unterschiedlichen Formen auf. Von der häufigsten, der trockenen AMD sind 80 % der Patienten betroffen. Ihre zentrale Sehschärfe lässt ganz allmählich nach, aus den verschwommenen Buchstaben wird später ein größerer grauer Schatten, aber mit entsprechenden Sehhilfen können sie meist noch lange Zeit lesen. Aber auch wenn die AMD weiter fortschreitet, werden sie nicht erblinden. Ihr Orientierungsvermögen bleibt erhalten. Eine medikamentöse Therapie gegen die trockene AMD befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Es gibt jedoch vorbeugende Möglichkeiten, mit denen man den Beginn der Krankheit hinauszögern bzw. ihren Verlauf verlangsamen kann, indem man vermeidet, was der Netzhaut schadet: Nikotin und Sonne / Sonnenbank ohne UV-Schutz für die Augen. Heute wissen wir, dass die Art der Ernährung direkten Einfluss auf die Gesundheit der Augen hat. Bestimmte Nährstoffe sind für die Netzhaut lebenswichtig. Je nach Stadium der trockenen AMD kann der Augenarzt ihren Verlauf durch Empfehlung einer bestimmten Kombination von Vitaminen und Mineralien günstig beeinflussen. Zu empfehlen ist grundsätzlich eine abwechslungsreiche, vitaminreiche Kost. Da die Gefahr besteht, dass eine trockene AMD in die feuchte Form übergehen kann, sollten die regelmäßigen Untersuchungstermine sorgsam wahrgenommen werden.

Die viel seltenere feuchte AMD verläuft aggressiv: Die zentrale Sehschärfe nimmt schnell ab, der Patient kann schon bald keine Gesichter mehr erkennen, denn alles, was er direkt anschaut, verwandelt sich in einen großen dunklen Fleck. Unter der Makula haben sich neue krankhafte Gefäße gebildet, die Flüssigkeit absondern. Dadurch wird die Netzhaut von der Epithelschicht abgehoben, die sie ernährt. Die Sehzellen im Zentrum der Netzhaut gehen zugrunde. Auch bei der AMD gilt: Verlorenes Sehvermögen lässt sich nicht zurückgewinnen. Die Früherkennung ist deshalb wichtig, um das schlimme Schicksal der Erblindung zu vermeiden oder zumindest hinauszuschieben. Zusätzlich zu den bisherigen Lasertherapien stehen der Augenheilkunde seit 2005 neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Durch Injektionen von Wirkstoffen, die das Gefäßwachstum hemmen, kann der Sehverlust deutlich verlangsamt, aufgehalten oder manchmal auch teilweise rückgängig gemacht werden. Der entscheidende Faktor ist der richtige Zeitpunkt. Hightech-Diagnostik ermöglicht es dem Augenarzt, diesen Zeitpunkt zweifelsfrei zu ermitteln und die Behandlungsintervalle exakt zu bestimmen.

© Woche des Sehens
Diabetische Retinopathie

Die Diabetische Retinopathie ist eine Netzhautkrankheit, die in Folge des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) entsteht und das Sehvermögen bedroht. Jedes Jahr erkranken über 8.000 Diabetiker an einer diabetischen Retinopathie. Beim Diabetes muss man zwischen Typ I und Typ II unterscheiden. Die beiden Formen haben verschiedene Ursachen: Typ I ist genetisch bedingt und kann schon im frühen Kindesalter auftreten. Der weit häufigere Typ II wird auch als Altersdiabetes bezeichnet u.a. durch die Ernährung beeinflusst.

Beim Diabetes entwickelt sich die Netzhautkrankheit oft langsam und für den Betroffenen lange Zeit unauffällig. Erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt er, dass sein Sehvermögen nachlässt. Bei Blutungen durch den Diabetes kann das Sehvermögen aber auch rapide verloren gehen. Wenn Veränderungen des Augenhintergrundes festgestellt worden sind, kann in vielen Fällen eine Laser-Behandlung die Verschlechterung der Sehleistung verlangsamen oder zum Stillstand bringen, aber meist nicht mehr bessern. Deswegen sind die Früherkennung und damit der rechtzeitige Behandlungsbeginn für den Erhalt des Augenlichts entscheidend. Patienten können auch selber zu einem günstigeren Verlauf der Erkrankung beitragen, indem sie ihre Blutzucker und auch ihren Blutdruck möglichst gut einstellen. Sie sollten auf Nikotin verzichten, wenig Alkohol trinken und ihre Diätempfehlugen gewissenhaft einhalten.

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Grauer Star (Katarakt)

Der Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Er kann angeboren sein, verletzungsbedingt oder durch bestimmte Medikamente verursacht. In aller Regel aber tritt der Graue Star im fortgeschrittenen Alter auf, weil sich die ursprünglich klare Linse im Laufe des Lebens ganz allmählich eintrübt. Die ersten Anzeichen sind zunehmende Lichtempfindlichkeit und abnehmende Sehschärfe. Im weiteren Verlauf verlieren die Farben an Leuchtkraft, Konturen verwischen, der Seheindruck gleicht dem Blick durch eine Milchglasscheibe. Um den klaren Blick wiederzuerlangen, bedarf es einer Operation – eine medikamentöse Therapie gibt es nicht und auch andere Methoden wie z.B. Akupunktur können nichts bewirken.

Die Katarakt-Operation ist der am häufigsten vorgenommene chirurgische Eingriff in der gesamten Medizin, sie ist nachweisbar mit geringsten Risiken verbunden und in aller Regel sehr erfolgreich. Die Patienten können nicht nur wieder klar sehen, auch vorher bestehende Fehlsichtigkeiten sind reduziert oder gar behoben. Die Operation erfolgt heute zumeist ambulant, dabei wird die eingetrübte Linse unter örtlicher Betäubung mit Ultraschall zerkleinert und dann mithilfe eines Spül-Saug-Instruments entfernt (Phakoemulsifikation). Die künstliche Linse (Intraokularlinse) wird in den Kapselsack implantiert. Der zur Linsenentfernung und Implantation erforderliche Hornhautschnitt ist so klein, dass er sich von allein wieder schließt, er muss nicht genäht werden. Bei der Bestimmung der optischen Wirkung der Kunstlinse wird die Fehlsichtigkeit der Patienten berücksichtigt, sodass sie nach der Operation nur noch eine leichte Lesebrille brauchen. Wenn ein Patient Wert darauf legt, gar keine Brille mehr tragen zu müssen, können auch Mehrstärkenlinsen implantiert werden.

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Grüner Star (Glaukom)

Die weitaus häufigste Form ist das chronische Offenwinkelglaukom – allein in Deutschland haben schätzungsweise 1 Million Menschen diese verhängnisvolle Augenkrankheit, weltweit sind 3,12 Millionen Menschen daran erblindet. Wenn sich die ersten Anzeichen einer Sehverschlechterung bemerkbar machen, ist meist schon ein Schaden am Sehnerv entstanden, der sich nicht mehr beheben lässt. Zunächst treten Ausfälle am Rande des Gesichtsfeldes auf, wo sie den Betroffenen über lange Zeit nicht auffallen. Darin liegt eine große Gefahr bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Der Eindruck „rechts alles frei“ kann trügerisch sein: Das Gehirn ergänzt die fehlenden visuellen Informationen „aus Erfahrung“. Beim Glaukom geht die zentrale Sehschärfe erst im Spätstadium verloren. Je früher ein Glaukom erkannt wird, desto erfolgreicher ist die Therapie, mit der das Sehvermögen erhalten werden kann. In den meisten Fällen genügt die Behandlung mit Augentropfen. Hightech-Diagnostik ermöglicht dem Augenarzt die präzise Überwachung seiner Therapie. Noch bevor weitere Veränderungen des Sehnervs auftreten, kann er durch Anpassung der Dosierung oder der Wirkstoffe den Behandlungserfolg sichern.

Vom 40. Lebensjahr an sollte jeder alle zwei Jahre seinen Sehnerv vom Augenarzt untersuchen lassen. Eine Messung des Augeninnendrucks allein ist für die Früherkennung des Glaukoms nicht ausreichend.

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Retinitis Pigmentosa

Retinitis Pigmentosa ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die durch ein verändertes Gen entstehen und in deren Verlauf die Zellen der Netzhaut (Retina) absterben. In der Regel gehen zuerst die Stäbchen, die in der Peripherie der Netzhaut angesiedelt sind, zugrunde. Die Zapfen im Zentrum der Makula bleiben erhalten. Die Folgen sind Nachtblindheit, eine Verringerung der Sehschärfe und allmählich fortschreitende Gesichtsfeldeinschränkungen, bis nur noch ein kleiner Rest zentrales Sehvermögen übrig bleibt. Man spricht daher vom „Tunnelblick“ oder „Röhrengesichtsfeld“. Orientierung in fremder Umgebung ist nicht mehr möglich, aber die Fähigkeit zu lesen bleibt noch einige Zeit erhalten.

In Deutschland leiden etwa 30.000 bis 40.000 Menschen an der Krankheit, weltweit rund 3 Millionen Menschen. Schätzungsweise jeder 80. Mensch trägt ein „ungünstig“ verändertes RP-Gen in sich, also eine Erbinformation, die die Entwicklung dieser Netzhautkrankheit bei Gen-Trägern oder ihren Nachkommen auslösen kann.

Trotz intensiver Forschung gibt es bisher noch keine Möglichkeit, chirurgisch oder medikamentös den Verlauf der Retinitis Pigmentosa zu verlangsamen oder die Krankheit zum Stillstand zu bringen. Große Hoffnung wird in die Molekulargenetik gesetzt, um die Veränderungen im Erbmaterial aufzuspüren, die solche Krankheiten verursachen und somit einen Therapieansatz zu finden. Außerdem laufen unterschiedliche Forschungsprojekte mit dem Ziel, Menschen, die an degenerativen Netzhautkrankheiten erblindet sind, dazu zu verhelfen, wieder sehen zu können. Inzwischen wurden verschiedene Netzhaut-Chips entwickelt, mit denen einige Probanden in klinischen Studien zumindest kurzzeitig Hell-Dunkel-Wahrnehmungen erlebten und sogar schemenhafte Umrisse erkennen konnten. Die Weiterentwicklung wird vielleicht in absehbarer Zeit die Orientierung ermöglichen.  Für alle anderen Aufgaben der Augen bleiben die an RP erkrankten Menschen auf elektronische Sehhilfen angewiesen, auf Sprachcomputer und die zusätzliche Braille-Tastatur am PC.

© Woche des Sehens
Netzhautablösung

Die innere lichtempfindliche Schicht der Netzhaut wird – ausgelöst durch unterschiedliche Ursachen – von ihrer Unterlage abgehoben.

Die Folge: An dieser Stelle werden die Sinneszellen nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, die Zellen sterben ab. Das Auge muss unverzüglich behandelt werden, sonst droht Erblindung. In Deutschland erleiden jährlich etwa 8.000 Menschen eine Netzhautablösung. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Kurzsichtigkeit ab drei Dioptrien, das Risiko steigt auch mit zunehmendem Alter. Daher sollte man vom 40. Lebensjahr an regelmäßig eine augenärztliche Untersuchung vornehmen lassen, bei der besonders der Augenhintergrund kontrolliert wird.

Netzhautablösungen können im Zusammenhang mit einer Reihe von Augenkrankheiten entstehen aber auch durch äußere Einflüsse, wie etwa Prellungen. Den Ursachen entsprechend variieren die ersten Anzeichen, die der Betroffene selber bemerkt. Zu solchen Erscheinungen gehören Lichtblitze auch unter geschlossenen Lidern, das Sehen von Rußflocken oder tanzenden Mücken. Es kann sich plötzlich eine schwarze Wand aufbauen oder ein schwarzer Vorhang fallen. Bei derartigen Beschwerden ist Eile geboten. Der Augenarzt kann sofort die Diagnose stellen, nachdem er die Pupille mit Augentropfen erweitert hat. Bei einem Netzhautriss oder Netzhautloch wird er unverzüglich eine Laserbehandlung durchführen. Hat sich die Netzhaut bereits abgelöst, muss ein chirurgischer Eingriff erfolgen.